Veranstaltung - Details
Titel Bibliometrie – klassisch, alternativ, kontrovers
Beginn 28.06.2017 / 18:00 Uhr
Ende 28.06.2017 / 19:30 Uhr
Referenten Frau Dr. Birgid Schlindwein
MAID Koordinator/in Frau Monika Halser
Veranstaltungsort Hochschule München, Bibliothek
Interessensgebiete Buch-/Bibliothekswesen
Beschreibung Bibliometrie ist die quantitative Analyse wissenschaftlicher Publikationen mit statistischen Mitteln. Bibliometrische Methoden werden häufig in den Bibliotheks- und Informationswissenschaft eingesetzt.

“The Disaster of the Impact Factor“ ist nur eines der Verdikte, mit denen sich immer mehr Wissenschaftler und wissenschaftliche Institutionen – als Objekte und oft Opfer der Bibliometrie – gegen die unkritische Verwendung bibliometrischer Zahlen wehren.

Bibliometrische Methoden wurden zunächst eingeführt, um Bestände und Käufe in Bibliotheken zu bewerten, vor allem Zeitschriftenabonnements. Heute wird die Bibliometrie zur Ermittlung und zum Vergleich von Publikationsleistungen eingesetzt. Auch die Leistungsbewertung von wissenschaftlichen Einrichtungen im Rahmen von Rankings verwendet bibliometrische Verfahren.

In der Veranstaltung werden die wichtigsten Methoden der Bibliometrie, die häufigsten Metriken, z.B. der h-Index, aber auch aktuelle Entwicklungen erläutert. Abschließend wird mit den Beschränkungen und Kritikpunkten zur Diskussion übergeleitet.

Dr.agr. Birgid Schlindwein ist Gartenbauwissenschaftlerin und promovierte Pflanzenzüchterin. Nach mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Dokumentarin für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung ist sie heute Fachreferentin für Lebenswissenschaften an der Teilbibliothek Weihenstephan der Technischen Universität München und u.a. im Referat Bibliometrie tätig.
Teilnahmegebühr kostenlos
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